Krisen-PR
In der Krise zeigt sich, wie belastbar und verlässlich PR- und Kommunikationsprozesse angelegt sind. Krisen-PR ermöglicht Aktion statt Reaktion.
Krisen-PR bedeutet:

  • im Notfall unverzüglich sprachfähig zu sein
  • belastbare Informationen zu gewähren
  • Krisen aktiv zu steuern und nicht im Reaktionsmodus zu verharren
  • verloren gegangenes Vertrauen und Reputation zurückzugewinnen
  • aus einer Krise ggfs. sogar gestärkt herauszugehen

Zur PR gehört auch der Sonderbereich der Krisen-PR. Als PR-Agentur erreichen uns regelmäßig Notrufe, wie “Ein Kamerateam steht schon der Tür. Was machen wir jetzt?” oder “Wir müssen uns erklären, aber was und wer kann das machen?”. Unternehmen neigen dann dazu, Presseanfragen nicht zu beantworten, was Raum für Vermutungen öffnet. So schadet sich die Firma am Ende selbst. Wir haben Spezialisten für derartige Krisen-PR, die kurzfristig einsatzbereit sind, um PR-Kunden in häufig extrem angespannten Situationen zu unterstützen. Fälle für Krisen-PR entwickeln sich sehr unterschiedlich: in Form von medialer Berichterstattung auf allen Kanälen oder auch als “Shit-Storm” in Netz. Aus unserer PR-Erfahrung wissen wir aber auch: Sie können sich ferner nach und nach entwickeln, gewinnen aber plötzlich zu einem Zeitpunkt X gewaltig an Dynamik und Druck, der nicht mehr steuerbar erscheint.

 PR-Regel: Vorbereitung ist alles!

Unsere PR-Berater empfehlen unseren PR-Kunden auch in der laufenden, alltäglichen Beratung: Werdet euch klar über mögliche Risiken. Nun gibt es Unternehmen mit erkennbaren Risiken, wie beispielsweise in der Chemie oder im Bergbau, in denen mögliche Fälle für Krisen-PR definiert werden können. Ein solch strategischer PR-Ansatz ermöglicht dann allen PR-Beteiligten eine fundierte Vorbereitung und routiniertes Handeln im tatsächlichen Notfall. Das gilt auch bei planbaren Ereignissen, wie negativen Quartalszahlen, Abbau von Beschäftigen, Standortschließungen oder ähnlichen unternehmensbezogenen Entscheidungen.

Externe PR-Unterstützung hilft

Andere Krisenfälle treten ohne Ankündigung auf, wie Unglücksfälle, Katastrophen oder Skandale. Dann hilft es, erfahrene PR-Berater einzubeziehen, die die eigenen Kommunikations- oder PR-Abteilungen unterstützen und entlasten können. Unsere Erfahrung mit Krisen-PR hat auch gezeigt, dass es hilfreich sein kann, externe Unterstützung durch eine PR-Agentur in Anspruch zu nehmen, weil eine Rollenverteilung vorgenommen werden kann. Unsere Krisen-PR-Experten stehen mit ihrem Gesicht auch zu unangenehmen Neuigkeiten vor den Medien und können so den eigenen Pressesprecher oder Verantwortlichen aus der Schusslinie nehmen.

PR-Regel für Krisenfälle: Prioritäten setzen, Belastbarkeit sicherstellen

In der Krisen-PR ist es wichtig, eine Art Regieplan zu entwickeln, Szenarien zu entwickeln und durchzuspielen sowie Abläufe festzulegen. Unsere PR-Experten sind es gewohnt, in solchen Situationen Prioritäten zu setzen und Verbindlichkeit herzustellen. Dazu gehören organisatorische PR-Aspekte, wie Telefonketten (Wer informiert wen?), Festlegung des Pressekontakts, Dokumentationsanforderungen und Abstimmungsfragen. Erfasst ist aber vor allem auch die Klärung der Frage: Wie belastbar ist die vorliegende Information. Was wissen wir sicher und was nicht? Erst wenn dieser Rahmen geklärt ist, kann Krisen-PR erfolgreich gelingen.

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