Social Media
PR im 21. Jahrhundert bedeutet auch Aktivität im Social Web. Unternehmen sind gut beraten, im Rahmen ihrer PR auch in den direkten Kontakt und Austausch mit ihren “Fans” zu treten.
Social-Media-Kanäle aktiv zu nutzen, bedeutet:

  • Reputation und Bindungen aufzubauen
  • Krisensituationen besser begegnen zu können
  • Kunden zu Fans zu machen
  • direktes Feedback zu erhalten
  • das Ohr am Kunden zu haben
  • zu wissen, was Andere über mich sagen

Frage an den PR-Berater: “Jetzt machen wir schon PR, beschäftigen eine PR-Agentur, haben eine Webseite, ein Kundenmagazin und jetzt brauchen wir noch ´ne Fanseite bei Facebook. Wirklich?” Antwort PR-Berater: “Ja, auf kaum einem anderen Weg erreichen Sie mit PR Kunden so direkt und gezielt, wie bei Facebook oder Google+. Und die haben sogar freiwillig Interesse an euren Neuigkeiten bekundet.” Grundsätzlich ist es aus PR-Sicht also sinnvoll, sich mit den neuen Kanälen des Web 2.0, das heißt mit Social Media, zu beschäftigen.

Was reden andere über mich?

Unsere PR-Berater merken immer wieder: Unternehmen unterschätzen, was User im Netz über die eigenen Produkte oder Leistungen schreiben, und wie diese Bewertungen die eigene PR-Performance beeinflussen. Bewertungen finden längst nicht mehr nur bei Ebay statt. Arbeitgeber, Ärzte, Produkte, Hotels – alles Mögliche wird mit Noten und Sternen versehen. PR und Kommunikation im 21. Jahrhundert bedeuten einen beständigen Austausch von News und Ansichten unter einer Vielzahl von Netzwerken und Freundeskreisen. Darauf müssen sich auch die PR-Verantwortlichen einstellen -gerade vor dem Hintergrund, dass man eben auch ohne eigene PR-Aktivität Teil des Kommunikationsgefüges ist. Kommunikation im Social Web findet immer statt, ganz gleich, ob sie negativer oder positiver Natur ist. Ein Unternehmen, das in Sachen PR und Social Media untätig ist, kann bereits durch die bloße Nichtpräsenz negativ auffallen. Insbesondere dann, wenn sich Themen zu PR-Krisen entwickeln und diese zu spät bemerkt werden. Die Herausforderung für die PR liegt darin, das Kommunikationsgefüge zu steuern und die Informationen zu teilen, die für die eigene Reputation bestimmend sind.

PR-Regel: Beim Posting bedenken, dass auch Journalisten das Social Web nutzen

Social Media ist hat sich inzwischen zum festen Bestandteil des PR- und Mediengefüges etabliert und ist zum Kommunikationsmedium Nummer Eins geworden. Heute nutzen nicht nur PR-Verantwortliche, sondern auch Redaktionen selbst soziale Netzwerke, um nach Informationen und Hintergründen zu recherchieren. Für PR-Verantwortliche und für Journalisten ist das Social Web zum Informations-, Kommunikations- und Recherchemedium der ersten Wahl geworden.

PR-Regel: Auch für Social-Media-Aktivitäten braucht es eine Strategie

PR-Verantwortlich sollten deswegen gezielt PR-Botschaften formulieren, die ein Unternehmen auch tatsächlich über soziale Plattformen kommunizieren möchte. Wichtig ist, dass die Social- Media-Aktivität – wie auch die PR-Nachricht – einen Mehrwert für den User hat. Unsere PR-Berater empfehlen beispielsweise das Entwickeln von entsprechenden Guidelines, die Zuständigkeiten und Themen definieren.

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