Clubhouse – der nächste Social-Media-Hype?

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Unser Blick auf die neue Social-Media-Plattform

Schon von Clubhouse gehört? Hast du eine Einladung bekommen? Nicht? Dann gibt´s hier die wichtigsten Infos. Clubhouse ist DIE neue Social-Media-App, die aktuell in aller Munde ist. Jedenfalls bei Menschen, die Marketing, Politik oder Podcasts machen.

Was ist Clubhouse?

Clubhouse ist ein soziales Netzwerk, das ausschließlich aus Audio-Inhalten besteht – wie ein Mix aus Live-Podcast und Telefonkonferenz. Entwickelt wurde die App von zwei amerikanischen Unternehmern, Paul Davison und Rohan Seth. Nutzer*innen können Rooms zu unterschiedlichen Themen eröffnen, welche wiederum beliebig viele Nutzer*innen betreten dürfen. Der Host des Rooms legt fest, wer sprechen und wer nur zuhören darf. Keine Bilder, keine Likes, kein Teilen von Inhalten. Aktuell befindet sich die App noch in der Beta-Version, deswegen ist sie nur für iOS-Geräte und per Einladung eines bereits aktiven Nutzers verwendbar. Viele sagen bereits, Clubhouse wäre ein zweites Twitter – nur mit Ton anstatt Text.

Aber was steckt dahinter?

Unser erster Eindruck: Die App ist spannend und zieht User*innen gleich in eine neue Welt. Die Tonalität ist überwiegend auf einem hohen Niveau. Der Aufbau der App ist sehr userfreundlich,  simple und intuitiv. Der Vorteil der Audio-only-Plattform? Man kann entspannt nebenbei andere Dinge machen und trotzdem zuhören. Mit der Funktion „Hand heben“ gibt es die Möglichkeit zu sprechen. User*innen empfangen und senden gleichzeitig, wenn man will.

FOMO!?

Fear of missing out (FOMO). Was Clubhouse so reizvoll macht, ist der exklusive Zugang. Ein bewährtes Marketinginstrument – künstliche Verknappung. Es klappt perfekt. Twitter und Instagram sind voll mit Postings zu Clubhouse. Der Hype wächst, keiner möchte etwas verpassen. Viele Stars und Influencer sind bereits auf der Plattform unterwegs und gehören zu den Early Adopter.

Worum geht’s?

Die App trifft einen Kern, den andere Social-Media-Plattformen wie Instagram bisher zwar anbieten, aber eben nicht in den Mittelpunkt stellen: Diskussionsrunden, die brandaktuelle Themen behandeln, spontan eröffnet werden können und genauso schnell auch wieder verschwinden. Menschen kommen hier zusammen und gehen in den Austausch miteinander.

Was gibt’s Kritisches?

Natürlich gibt es auch bei dieser Plattform kritische Stimmen, die ebenfalls bei den existierenden sozialen Netzwerken laut werden. Thema Datenschutz zum Beispiel: Die App möchte den Zugriff auf die eigenen Kontakte, stellt nicht ganz klar wofür die Daten gesammelt werden und Talkrunden werden aufgezeichnet. Laut Anbieter sollen diese zwar nach Ende des Talks gelöscht werden, aber sobald eine einzige Beschwerde eingereicht wird, wird der gesamte Mitschnitt gespeichert.

Dabei sein oder nicht?

Wir meinen: ja, ein Versuch ist es wert! Die App holt besonders Podcasthörer*innen gut ab. Wer sich für Inhalte interessiert, findet entsprechende Rooms. Ihr müsst etwas Zeit mitbringen, denn manchmal dauert es einen Moment, um dem Gespräch folgen zu können. Und ja, es gibt Selbstdarsteller*innen, doch der Klick auf „leave quiet“ lässt diese schnell zurück. Wir sind gespannt, wie viele Podcastformate dort Rooms anbieten, um so mit ihren Hörer*innen direkt in Kontakt zu kommen. Die Lage der Nation live quasi für jeden Tag. Schaut mal rein.

von Caren Brüggemann

Bildquelle: Photo by William Krause on Unsplash

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