Markenrelaunch

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Gib uns Herausforderungen!

Mathias* (Name geändert, aber uns gut bekannt) kennen wir als Marketingchef eines Kunden, als er das Unternehmen wechselt und uns anruft: „Ich möchte hier einen Markenrelaunch machen, damit wir uns bei der Branchenleitmesse mit einer Ansage an die Konkurrenz zurückmelden. Wäre das was für euch?“ Na klar ist das was für uns. Allerdings – und das war die Herausforderung – Projektlaufzeit inklusive Messebau, genau sechs Monate. Bei dem Tempo reden wir erst gar nicht über die fast 800 Kilometer, die zwischen uns liegen.

Kriegen wir hin!

Wir machen unmittelbar einen Kickoff-Termin mit Mathias: definieren Anforderungen an den Relaunch, Markenwerte, schauen auf den Wettbewerb. Bedürfnisse von Zielgruppen und Bestandskunden betrachten wir genauso, wie analoge sowie digitale Anwendungen. Wir legen Umsetzungen in Briefschaft, Imagebroschüre, Website, Video, Produkte, Social Media, Außensignalisation und Messe fest.

Mit diesem Input beginnen wir die Kreation. Unser Kunden ist ein Softwareunternehmen. Wenn wir nicht in den üblichen Klischees, wie Bildschirme, Menschen mit Tablets, Code oder Clouds arbeiten wollen, brauchen wir einen anderen Ansatz.

Das Projektteam kommt zusammen, lässt die Köpfe rauchen.

Die Basis, auf der wir denken: der Kunde braucht und wünscht sich als Nummer Eins seiner Branche aufzutreten, will sich von der Konkurrenz absetzen, die eigenen Kunden abholen und neue Kunden überzeugen. Dann müssen Mehrwerte für die Kunden her. Was spricht für unseren Auftraggeber? Warum dessen Produkte verwenden? Außerdem wollen wir das Branchenverständnis zeigen, das unser Kunden in mehr als 30 Jahren entwickelt hat.

Wir überarbeiten das Logo und wählen die Materialien aus, mit denen die Kunden unseres Kunden arbeiten. Dieser orientiert sich an Premiummarken der Zielkunden unseres Auftraggebers. In der Bildsprache verzichten wir auf die Darstellung unseres Kunden, wir entscheiden uns für eine typische Bildsprache in der anzusprechenden Branche. In Typographie und Gestaltungselementen greifen wir die branchentypische Optik auf. Wir setzen auf weiche, fließende Übergänge, auf exklusiven Stil und Anmutung.

Mit Mathias sind wir in ständigem Austausch, halten ihn mit Schulterblicken und Updates auf dem Laufenden, damit wir das enge Timing halten können. Er kommuniziert an seine Geschäftsleitung, übernimmt Abstimmungen und sorgt für Freigaben.

Nach sechs Wochen steht das neue Corporate Design in den Grundzügen.

Wir können die Umsetzungen angehen – allem voran der Messestand. Jetzt arbeitet das Projektteam parallel. Wireframes und Screendesign werden erstellt. Gleichzeitig entsteht der Content in Text und Bildern – deutsch und englisch. Unser Videograph sitzt schon am Video, das dann auch auf der Messe gezeigt werden soll. Der Inhalt fließt in die neue Imagebroschüre.

Große Aufmerksamkeit bekommt der Messestand. Die Idee für die Umsetzung haben am Ende die beiden Thomasse von Doppelpack.

Wir machen was, was sonst keiner macht.

Wer in die Halle kommt, soll sofort unseren Kunden sehen und „hängen“ bleiben. Deswegen wählen wir höchsten Kontrast. Doppelpack malt drei barockanmutende Bilder, die wir frech abwandeln – anstatt Zepter, ein Tablet. Stelen mit Tablets für die Produktdemonstration aus Beton, rough und clean. Indirektes Licht und Spots für besondere Hightlights.

Am Ende kommt die Messe in Frankfurt. 9.00 Uhr Eröffnung, 8.45 Uhr sind wir fertig – mit dem Aufbau des Messestands, den Nerven und der Energie. Der Stand ist der Knaller. Die Wettbewerber mit ihren Rollups, Standardtresen und Bildschirmen gehen im Vergleich komplett unter. Der Kunde ist happy, wir auch – Projekt erfolgreich abgeschlossen!

Franca Reitzenstein