SEO in sechs Schritten

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Schneller SEO-Leitfaden

Für Unternehmen ist eine professionelle Suchmaschinenoptimierung definitiv ein wichtiger Bestandteil bei Planung und Realisierung einer Website. Warum? Weil gute SEO-Maßnahmen die Website sichtbarer für Nutzer*innen im Netz machen und die Inhalte optimiert werden, was zu einer besseren Performance und besserem Ranking führt.

Eines wissen wir: Die EINE Checkliste für eine SEO-Optimierung gibt es nicht. Es ist ein individueller Prozess nach eigenem Anspruch. Vor allem ist es ein langfristiger, sich wiederholender Prozess und kein einmaliges To-do.

Vorweg: SEO (search engine optimization) ist die natürliche Suchmaschinenoptimierung mit dem Ziel, die eigenen, relevanten Inhalte der Website in den Suchergebnissen bei Google auf hoher Position (Ranking) erscheinen zu lassen. Es gibt noch andere Suchmaschinen, allerdings sichert sich Google mit einem Marktanteil von rund 85 % den ersten  Platz.[1] Die Position der eigenen Website ist davon abhängig, wie hoch die Übereinstimmung des gewählten Suchbegriffes durch den*die Nutzer*in mit der Darstellung des Suchergebnisses und der Relevanz der Landingpage ist.
Sprich: Je besser der Inhalt der eigenen Website mit dem entsprechenden Suchbegriff matcht, desto höher ist die Position bei Google.


Wie geht ihr vor, wenn ihr eine Website einem SEO-Check unterziehen möchtet?

  1. Usability

Ist es einfach und angenehm meine Website zu benutzen? Ist die Informationsstruktur sinnig und gut? Finden sich Nutzer*innen zurecht? Das Motto lautet hier „Don’t make me think“! Sind wir mal ehrlich, wir alle möchten beim Googeln schnell, übersichtlich und leicht Antworten erhalten. Langes Suchen nach der Antwort auf der Landingpage schreckt ab und sorgt für einen schnellen Absprung.
Das bedeutet also: Überprüft die Verständlichkeit und Übersichtlichkeit eurer Website. Lasst auch externe Personen eure Seite checken, denn mit der Zeit wird man betriebsblind für die eigenen Inhalte.

  1. Keywords

Erstellt eine Liste mit relevanten (Fach-)Begriffen rund um euer Website-Thema. Leitfragen können sein: Mit welchen Begriffen suchen Nutzer*innen nach unserem Angebot? Für welche Begriffe wollen wir gefunden werden? Welche Keywords passen am besten zum Angebot? Und mit welchen Keywords arbeitet die Konkurrenz? Danach folgt eine Keyword-Analyse. Ihr untersucht das Suchvolumen und den Wettbewerb, um zu prüfen, wie realistisch ein Ranking ist. Am Ende trefft ihr eine Auswahl über ein Hauptkeyword und rund fünf weitere Keywords.

  1. Metadaten

Metadaten liefern den Suchmaschinen Infos über den Inhalt der Website. Deswegen ist es wichtig sie zu füllen. Hierbei sollte das Hauptkeyword berücksichtigt werden – sowohl im Titel als auch in der Beschreibung. Die Zeichenanzahl der Metadaten variiert immer etwas, liegt beim Titel bei bis zu 65 Zeichen und bei der Beschreibung bei circa 130-150 Zeichen.

  1. Content

Folgende Leitfragen können bei der Contenterstellung helfen: Bietet die Website einen Mehrwert? Zeugt der Inhalt der Website von Aufwand und Kompetenz? Ist sie fehlerfrei? Nicht irreführend? Sind die Infos der Website vertrauenswürdig?
Zusammenfassend könnt ihr euch an der „E-A-T“-Formel orientieren: Expertise, Authority & Trust. Eine erstklassige Website sollte sich mit dem Thema sehr gut auskennen (E), sollte als Autorität auf dem Gebiet anerkannt sein (A) und vertrauenswürdige Informationen und Quellen bieten (T).

Außerdem ist Folgendes zu beachten:

  • Überschriftenstruktur: Vergebt auf jeder Seite immer eine H1 (Hauptüberschrift), bestenfalls mit dem gewählten Hauptkeyword. Danach folgen die Unterüberschriften H2, H3, und so weiter.
  • Keywords: Die Texte sollten die ausgewählten Keywords enthalten. Wichtig ist, einen Text nicht mit Keywords zu überladen. Google erkennt die häufige Verwendung eines Wortes und wertet dies ab. Also nutzt auch entsprechende Synonyme.
  • Bilder: Hinterlegt Bilder mit Alt-Tags, das sind alternative Texte bzw. Titel. Wenn ein Bild auf eurer Website nicht angezeigt werden kann, erscheint dieser Alternativtext.
  • URL-Struktur: Achtet darauf, lesbare URLs zu verwenden.

  1. Links

Ein immer noch wichtiger Rankingfaktor für Google sind Links. Je mehr Links es von themenverwandten Seiten mit hohem PageRank gibt, desto schneller steigt ein Inhalt in den Suchergebnissen auf. Früher ließen sich solche Links einfach kaufen, heute straft Google dieses Vorgehen ab.

Seiten, mit denen ihr interne Verlinkungen aufbauen könntet, könnten sein: eigene Startseite, Newsletter, Social Media, Blogs, Pressearbeit/PR usw.

  1. Monitoring

Analyse-Tools wie Google Analytics (kostenlos) zeigen Erfolge/Misserfolge der eigenen Website anhand der Nutzungsdaten wie Reichweiten oder Trafficquellen. Die Search Console von Google gibt unter anderem Infos über die Sitemap, robots.txt oder die gestellten Suchanfragen.

 

FAZIT

Allgemein gilt: Aktualisiert und optimiert eure Inhalte regelmäßig und präsentiert sie prominent auf eurer Website. Google erkennt und lernt, wenn Seiten regelmäßig aktualisiert und gepflegt werden. Deswegen sollte dieser SEO-Prozess immer wieder von vorne durchgespielt und auf den Prüfstand gestellt werden. SEO ist niemals fertig!

Wenn ihr hierbei Unterstützung braucht – wir helfen gerne!


von Caren Brüggemann



[1] Quelle: Marktanteil der Suchmaschinen – mobil und stationär, statista.de, Stand Nov. 2020

[2] Bildquelle: Bild von Firmbee auf Pixabay