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Social Media kann (nicht) jeder!

Donnerstag, 11 Uhr, Kundentermin mit dem Geschäftsführer eines relativ jungen Unternehmens aus der IT-Branche. Thema: Besprechung der Social-Media-Aktivitäten. Der Kunde wünscht sich, den Vertrieb über die laufenden Social-Media-Kanäle anzukurbeln. „Geht das?“ Na klar!

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder LinkedIn sind durchaus als relevante Vertriebskanäle geeignet. Unternehmen können sich hier positionieren, eine Beziehung zum Kunden aufbauen und das Vertrauen in Produkte und Dienstleistungen stärken. Aber „mal eben“ schnell loslegen ist nicht drin. Der Kunde muss sich zunächst darüber im Klaren sein, welche Ziele er konkret erreichen möchte. Hieran werden letztlich sämtliche Aktivitäten ausgerichtet. Bevor wir starten, muss also ein solides Konzept her.

Was man im Blick behalten muss
Was passt zum Kunden? Auf welchen Kanälen ist er schon präsent? Was sind seine Ziele? Und was macht eigentlich die Konkurrenz? – Diese Fragen werden im Konzept beantwortet, das als Leitfaden dient. Die wichtigsten Inhalte in Kürze:

Ziele und Zielgruppen
Zuerst müssen die Ziele definiert werden. Gilt es, die Kundenbindung zu stärken, die eigene Reichweite und Sichtbarkeit zu erhöhen oder neue Mitarbeiter zu gewinnen? Ebenfalls zu beachten: die Zielgruppe. Wer soll angesprochen werden? Welches Geschlecht, Alter und welche Interessen haben diese Personen? Beides beeinflusst die Auswahl der passenden Kanäle und der Gestaltung des Contents.

Auswahl der Kanäle
Nicht jede Plattform eignet sich für jedes Unternehmen. Die Social-Media-Kanäle haben jeweils besondere Eigenarten und unterschiedliche Reichweiten in den Zielgruppen. Daher gilt: Die Kanäle müssen abhängig von den Zielen und den Zielgruppen ausgewählt werden.

Content
Das Zauberwort schlechthin: Content. Der ist bekanntlich King. Er muss gut sein, die Zielgruppe ansprechen und vor allem regelmäßig gestreut werden. Passende #Hashtags können die Reichweite der Posts steigern. Neben ansprechenden Texten ist auch die Entwicklung einer Bildsprache wichtig. Motive, Filter, Bildausschnitte oder Rahmen – hierbei muss die Zielgruppe bedacht werden.
Zu guter Letzt wird ein Redaktionsplan erstellt. Er dient als Orientierung für die Social-Media-Redakteure, wann wo was gepostet wird. So können Inhalte rechtzeitig produziert und veröffentlicht werden.

Wenn das Konzept steht, der Kunde es für gut befunden hat und die Kanäle eingerichtet sind, dann heißt es: Let’s be social.

Wiebke Schubert