Video ist super – aber bitte professionell

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Denn man kann auch beide Sinne langweilen

E-Mail, Excel-Tabelle, Takeaway-Slides: Wenn Unternehmen Informationen für ihr Team aufbereiten, passiert dies oft noch statisch. Dies kann bei manchen Informationsarten sinnvoll sein. Umso erfrischender ist es, Informationen in zeitgemäßen Formaten zu vermitteln – gern genommen: die Videobotschaft. Wie du dich via Video an dein Team richten kannst und welche Fehler du besser vermeidest, bringe ich dir in diesem Blogbeitrag näher.

Warum und wofür Video?

Ein Video beschäftigt Sehen und Hören und wird vom Gehirn aufgrund der zwei angesprochenen Sinne als angenehmer und aufregender wahrgenommen. Außerdem vermittelst du durch ein Video Nahbarkeit. Ist das Video gut umgesetzt, werden deine Mitarbeitenden dir die Abwechslung danken. Doch Vorsicht: Das Format Video hat seine Tücken und ist nicht für jede Informationsart geeignet. Ein Video ist in der Regel ein Einzelkontaktformat und wird nicht mehrfach angesehen. Daher solltest du darauf verzichten, einen Videobeitrag beispielsweise zu Verhaltensrichtlinien oder ISO-Normen zu machen. Komplexe Informationen sind in einem statischen Format besser aufgehoben. Das beispielhafte Aufgreifen und Erklären dieser Informationen ist jedoch mit einem Video durchaus möglich.

Einfache Sprache

Durch die mehrfache Stimulation erfährt das Gehirn Ablenkung. Aus diesem Grund halte die Sprache in Videos möglich einfach und bring die Botschaft auf den Punkt. Sind die Informationen nicht auf das Medium zugeschnitten, wird der Zuschauende gedanklich abdriften. Achte bei der Aufnahme eines Videos zum einen auf einfache Sprache und zum anderen auf gute bildliche Untermalung. Nur weil beide Sinne beschäftigt werden, heißt das nicht, dass man beide Sinne nicht auch langweilen kann.

Aller Anfang ist leicht

Such dir für die Einführung des Videos als Kommunikationsmedium einen geeigneten Anlass. Eine persönliche Nachricht, die Vorstellung von neuen Kolleg*innen im Interview oder ein Videorundgang durch die neuen Büroräume sind zum Beispiel ein guter Start. Je mehr du selbst ausprobierst, umso sicherer wirst du vor und mit der Kamera und umso mehr entwickelst du ein Feingefühl für das Medium. Achte beim ersten Video auf folgende Aspekte:

  1. Keine engkarierte oder gestreifte Kleidung tragen.
  2. Eine Probeaufnahme machen und Redetempo checken: Kann man dir gut folgen?
  3. Einen gut beleuchteten Raum wählen, ohne dass die Kamera auf eine Lichtquelle gerichtet ist.
  4. Einen ruhigen Hintergrund wählen.
  5. Mehrere Aufnahmen machen, um im Nachhinein Optionen zum Auswechseln von Szenen zu haben.

Wir können dich in Sachen Video auch unterstützen: Vom Storyboard bis zum professionellen Dreh. So kann´s aussehen: Die Möglichermacher oder Smavesto

Jannick Vollmer

 

 

Photo by Jakob Owens on Unsplash